Duftstoffe

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Die Vielzahl der uns heute bekannten Parfüme und ihre unterschiedlichen Duftstoffe lassen sich der Einfachheit halber systematisch in verschiedene Duftfamilien unterteilen. Mit dieser Katalogisierung oder Zuordnung kann man die Düfte besser ordnen und zweifelsfrei bestimmen. Hier unterscheiden wir zunächst Damen- und Herrenparfüms, wobei die Unterschiede genau genommen meist nicht besonders gravierend sind und es sogar Düfte gibt, die von beiden Geschlechtern gleichermaßen gut verwendet werden können - also „unisex“ sind.
Damendüfte haben einen eher blumigen Charakter. Sie sind klar blütenbetont und häufige Bestandteile sind beispielsweise Rosen- oder Jasmindüfte. Es gibt aber auch Chypre, Orientalische oder Halborientalische Duftnoten. Blumige Parfümsorten sind in der Regel schwer und süß, während Chypre Duftstoffe eher trocken und maskulin sind. Herrendüfte geben sich typisch holzig, würzig und maskulin, was durch so charakteristische Bestandteile wie Eichenmoos oder Kumarin erreicht wird.

Rosenblüten
Echtes Parfüm hat in der Regel einen Duftanteil von 15 bis 40%. Es besteht aus einer Kopf-, Herz- und Basisnote. Dabei bildet die Kopfnote den ersten, schnell flüchtigen Eindruck während die Herznote sich erst nach einiger Zeit entfaltet und den eigentlichen Charakter des Parfüms ausmacht. Die Basisnote bildet das Fundament. Sie macht das Ausklingen des Duftes angenehm und haftet in der Regel bis zu 24 Stunden.

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